3 Medaillen für Kolbermoor beim Internationalem Reutlinger/Tübinger Pokal 2014

 

Das erste Highlight des Jahres im Vollkontaktwettbewerb des Taekwondo fand in Reutlingen statt. Das erfahrene Team des SVDJK Kolbermoor war bei diesem internationalen Turnier mit Georgia Maroufidou, Marie Bosnjak, Sükran Kainzbauer, Christian Krause und Sven Schlee, der diesmal im Rahmen der Talentförderung für den Landeskader der Bayerischen Taekwondo-Union startete, angetreten. Bei diesem Turnier wurden für Medaillenplatzierungen auch Ranglistenpunkte auf nationaler Ebene vergeben werden. Insgesamt waren 539 Wettkämpfer aus 10 verschiedenen Nationen am Start.

 


Wie bereits im vergangenen Jahr haben sich unsere Kämpfer beachtlich behaupten können und sind mit einer Silbermedaille und 2 Bronzemedaillen zurück gekommen.
Georgia Maroufidou setzte sich in ihrem ersten Kampf stark und erfolgreich gegen eine polnische Kämpferin durch. Sie kämpfte souverän und mit viel Überblick und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Halbfinale stieß sie auf eine weitere Polin, der sie sich aber trotz energischem Einsatz knapp geschlagen geben musste. Somit sicherte sie sich aber die Bronzemedaille.
Marie Bosnjak bekam in der ersten Runde gleich einen richtigen harten „Brocken“ vorgesetzt. Sie musste gegen die spätere Turniersiegerin antreten, die mit einem hohen technischen Niveau ihre Kämpfe dominierte, so daß sich Marie geschlagen geben musste.
Am zweiten Turniertag trat aus Kolbermoorer Sicht Sven Schlee als erster auf die Kampfmatte. Wie wir es von Sven gewohnt sind, setzte er gleich in den ersten Sekunden mit einem Kopftreffer ein Zeichen. Im weiteren Verlauf des Kampfes beherrschte er seinen Gegner klar und zog somit ins Finale ein. Dort wartete ein starker Gegner aus Nürnberg, den er zwar in der Vergangenheit schon besiegen konnte, aber diesmal hat sich der Gegner gut auf Sven’s Schnelligkeit eingestellt, so daß sich Sven mit dem zweiten Platz und der Silbermedaille zufrieden geben musste.
Christian Krause, der bei den Herren bis 80 KG an den Start ging, war hoch motiviert und konnte auch gleich seinen ersten Kampf für sich entscheiden. Im Viertelfinale stieß er dann auf einen eigentlich machbaren Gegner. Leider machte Christian selbst seinen Gegner stark, indem er zu passiv kämpfte. Nach einem Unentschieden in der 3. Runde kam es dann zum sogenannten „Golden Point“ (Sudden Death). Hier ging es lange hin und her und es sah ein paarmal so aus als hätte er das Geschick den entscheidenden Punkt zu setzen, aber die elektronische Kampfweste zeigte keine

 

 

Christian Krause (links)


Sükran Kainzbauer konnte gleich ins Halbfinale einziehen und stieß auf eine bis dahin unbekannte Gegnerin aus Stuttgart. Sükran kämpfte beherzt und mit viel Einsatz, musste sich jedoch der „Unbekannten“ geschlagen geben. Diese war aber so gut, daß sie auch im Endkampf eine Spitzenkämpferin aus dem bayerischen Kader besiegen konnte, was allerdings für Sükran nur ein kleines Trostpflaster war, den für einen leidenschaftlichen Kämpfer zählt nur den Sieg. Trotzdem erkämpfte sich Sükran die Bronzemedaille.

JoomSpirit