Super Ausbeute für Kolbermoorer Taekwondolerbei Bayerischer Meisterschaft

4x Gold und 4x Silber

Mangfalltal Nachrichten (22.09.2010)

Stadtnachrichten Kolbermoor (18.09.2010)

Oberbayerisches Volksblatt (17.09.2010)

 

Bereits zum dritten Male in Folge fand die Bayerische Meisterschaft im Technikwettbewerb des Taekwondo im fränkischen Ansbach statt. Die Kolbermoorer Starter erwischten diesmal von Anfang an einen optimalen Start: Nadine Rotter, Raffaella Delli Santi und Bärbel Reiner traten zusammen...

mit ihren beiden Eichstätter Kameradinnen im Teamwettbewerb an, um ihren Titel vom Vorjahr zu verteidigen. Souverän spulten die Fünf Ihre Formen ab und konnten so mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille erringen. Auch im Synchronwettbewerb der Damen galt es einen Titel zu verteidigen. Im Vorjahr noch mit Christina Jaworski erfolgreich, gingen diesmal Bärbel Reiner und Ulrike Rotter nun mit Nadine Rotter an den Start. Aber auch hier gab es keine Sekunde einen Zweifel daran, dass es nächste Goldmedaille geben würde.

In der Masterklasse der Herren reichte es nach einem kleinen Patzer für Jens Bolduan zusammen mit Manfred Stadtmüller und Frank Marohn leider nur für die Silbermedaille. Im Paarlauf ging Bärbel zum dritten Mal an diesem Tag zusammen mit Tobias Stadtmüller vom PSV Eichstätt auf die Wettkampffläche. Da die beiden mittlerweile ein eingespieltes Team sind und genügend Wettkampfroutine besitzen, konnten sie sich auch von Beginn an vom Rest des Felds absetzen und mit großem Punktevorsprung auch diesen Titel erfolgreich verteidigen.

Eine besondere Überraschung hatte bei den weiblichen Schülerinnen Alissa van der Berg parat. Wohl ein wenig übermotiviert, unterlief ihr gleich in der ersten Form ein schwerer Fehler, so dass sie ihren Vortrag abbrechen und neu beginnen musste. Dies kostete sie 1,5 Punkte und alle hatten Sorge, ob sie damit überhaupt noch unter die besten 10 kommen würde. Doch es reichte und in den nächsten beiden Runden fand sie zu gewohnter Stärke zurück. Wie gut sie vorbereitet war, zeigte sie dann im Finale wo sie sich mit ihren dynamischen Techniken bis auf den zweiten Rang vorarbeiten konnte.

Raffaela Sobczyk kam in der weiblichen Jugend ebenfalls ins Finale und beendete den Wettbewerb als Fünfte. Raffaella Delli Santi zeigte sich in Ihrem Einzelwettbewerb kämpferisch und hatte sich extra zwei unangenehme Formen ausgesucht, die sie unter Stressbedingungen präsentieren wollte. Während die eine auch fehlerfrei klappte, hatte sie in der anderen leider eine deutliche Standunsicherheit, was ihr am Ende dann wertvolle Zehntel kostete. Somit musste sie sich mit Rang zwei zufrieden geben. Optimal lief es dagegen für Bärbel Reiner in der hart umkämpften Damenkategorie. Hier wollte sie unbedingt - wie im Vorjahr - den vierten Titel bei dieser Meisterschaft holen. Obwohl schon ein wenig gezeichnet von den vielen Wettkämpfen des langen und heißen Tages, gab sie noch einmal alles und zeigte ganz klar, dass sie sich auch diese vierte Titelverteidigung nicht mehr nehmen lassen wollte. Am Ende gewann sie auch verdient mit der Tageshöchstwertung.

JoomSpirit