
Erfolgreiche Premiere bei der Bayerischen Meisterschaft
Ein besonderes Wettkampf-Wochenende erlebten die Formenläufer unseres Vereins bei der Bayerischen Meisterschaft in Neubiberg. Insgesamt gingen 150 Teilnehmer aus 26 Vereinen an den Start. Mit dabei waren erstmals auch Tini Brödl, Tobias Christange, Marina Bauer und Malika Akhmadov.
Bereits die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft war ein großer Erfolg: Alle vier Sportler hatten sich zuvor mit einer Finalplatzierung bei der Nordbayerischen Meisterschaft ihr Startrecht gesichert. Für alle war es die erste Teilnahme an einer Bayerischen Meisterschaft – der höchsten Meisterschaftsebene für Formenläufer in Bayern. Entsprechend groß war die Herausforderung, denn in den jeweiligen Leistungsklassen trafen sie auf äußerst erfahrene Gegner, darunter zahlreiche Schwarzgurte.
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Tini Brödl und Tobias Christange, die sich im Paarlauf der Schüler die Bronzemedaille sicherten. Tobias überzeugte zudem im Einzelwettbewerb der Schüler A mit einem starken vierten Platz. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Tini Brödl bei den Schülerinnen A. Sie qualifizierte sich souverän für das Finale und erreichte dort einen hervorragenden fünften Platz. Besonders bemerkenswert: Vor ihr platzierten sich ausschließlich Schwarzgurte, während sie selbst mehrere höher graduierte Sportlerinnen hinter sich lassen konnte.
Marina Bauer startete in der Klasse Kadetten weiblich. Dort musste sie erstmals im sogenannten „Single Elimination“-Modus antreten, bei dem zwei Formen im direkten Duell abwechselnd gegen eine Gegnerin präsentiert werden. Marina meisterte diese neue Wettkampfform hervorragend und verpasste den Einzug ins Viertelfinale nur denkbar knapp.
Auch Malika Akhmadov stellte sich einer Premiere. In der Klasse U30 weiblich trat sie erstmals im Modus „Single Elimination Side by Side“ an, bei dem beide Athletinnen ihre Formen gleichzeitig präsentieren. Gegen eine spätere Medaillengewinnerin zeigte sie eine starke Leistung und musste sich erst im Achtelfinale geschlagen geben.
Das Trainerteam zeigte sich mit den Leistungen seiner Schützlinge äußerst zufrieden: Alle vier Athleten konnten ihre Trainingsleistungen auch unter Wettkampfbedingungen überzeugend abrufen. Besonders beeindruckend war, dass sie sich zusätzlich innerhalb von nur vier Wochen eine weitere Wettkampfform erarbeiten mussten, um den Anforderungen der Bayerischen Meisterschaft gerecht zu werden.

